Sozialprojekt "Camino de María"

Obdachlosenhilfe "City West Hilft"

Sozialprojekt „Camino de María“

Seit nunmehr über 30 Jahren setzt sich die katholische Ordensschwester Luz Dary Cardona in der kolumbianischen Stadt Barranquilla für die Schwächsten unter den Bedürftigen ein. In der von Ihr gegründeten gemeinnützigen Stiftung „Camino de María“ engagiert sich die mittlerweile über 70-jährige mit viel Herz und unermüdlichem Einsatz für Kinder und Jugendliche in der Stadt an der Karibikküste.

Vor rund acht Jahren konnte Sie mit Hilfe von Spenden ein Haus für die Stiftung erwerben, in dem Sie seitdem täglich zusammen mit einer Hand voll Helfern für bis zu 130 Kinder drei warme Mahlzeiten bietet, Unterricht in Lesen und Schreiben gibt und grundlegende Werte wie Solidarität und christliche Nächstenliebe vermittelt. Mit Hilfe von Spenden besorgt Sie zudem Schuluniformen, Betten und Matratzen, sowie Hygieneartikel. Viele der Kinder sind Waisen oder Halbwaisen. Daher übernimmt die Schwester nicht selten die Aufgaben der Eltern, besucht Elternabende in Schulen, kontrolliert die Hausaufgaben oder
ist mit ihrem offenen Herzen Bezugsperson für viele im Armenviertel La Paz.

Der langjährige Angestellte aus der Ebling Unternehmensgruppe, Felipe Mertens, kennt die Ordensschwester und ihr Engagement seit Kindesbeinen an. So lag es nahe, dass der Unternehmensgründer Arshiya Mofrad, der seine soziale Verantwortung nicht nur innerhalb von Berlin wahrnimmt, das Projekt seit diesem Sommer (2018) mit einer monatlichen Spende finanziell unterstützt.

Die aktuell sehr angespannte Situation im Nachbarland Venezuela zwingt viele Venezolaner zur Flucht nach Kolumbien, auch nach Barranquilla. Die Schwester Luz Dary hat ihr Engagement daher auch auf die Hilfe für die Neuankömmlinge ausgeweitet, denen es oftmals noch schlechter geht, als der bereits schon armen Bevölkerung Kolumbiens.

As diesem Grund plant die Ebling Group in einem Pilotprojekt gemeinsam mit der Stiftung Camino de María und dem renommierten kolumbianischen Architektenbüro „Renta Urbana“ die Errichtung und den Betrieb einer Flüchtlingsunterkunft für bis zu 50 Personen. Hierbei sollen die langjährige Erfahrung und das Knowhow von allen Projektbeteiligten mit einfließen. So sind neben Wohnmöglichkeiten auch Werkstätten, Schul- und Computerräume geplant. Das Gebäude soll dank neuester Klimatechnik und nachhaltigem Bau keine Kosten im Unterhalt verursachen und nachhaltigen Grundsätzen entsprechen. Die künftigen Bewohner sollen zudem durch die Ausbildung in Schlüsselpositionen die Verwaltung des Gebäudes langfristig selbst verwalten und gleichzeitig für sich und andere eine neue Lebensperspektive bieten.

Auch wenn sich das Projekt noch in der Planungsphase befindet, sucht die Ebling Group bereits jetzt auf deutscher Seite nach engagierten Unterstützern, welche das Projekt durch Geldspenden oder ein Volontariat vor Ort unterstützen möchten.

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Obdachlosenhilfe „City West Hilft“

Tausende von Menschen sind in Berlin obdachlos. Sie übernachten in Parks, unter Brücken oder Unterführungen. Jetzt, da die Temperaturen
wieder sinken, sind sie besonders in Gefahr. Seit Januar 2018 besteht die Initiative der Obdachlosenhilfe City West West Hilft.

Für die vom Unternehmensgründer Arshiya Mofrad ins Leben gerufene Initiative fährt ein zum Obdachlosenbus umgebauter Transporter mehrmals in der Woche feste Punkte in der City West an. Besonders während der kalten Jahreszeit versorgt der Bus Menschen, die bei klirrender Kälte auf der Straße leben, mit heißen Getränken, warmer Kleidung und Schlafsäcken. Neben der Ausgabe von warmen Mahlzeiten und Getränken, ist es das primäre Ziel des Obdachlosenbusses die Menschen
auf der Straße vor dem Kältetod zu bewahren, ihnen beizustehen und wenn möglich an Notunterkünfte zu vermitteln.
Die festangestellten Helfer verteilen Wasser, Kaffee, Kleidung und Hygieneartikel, haben ein offenes Ohr und vermitteln nach Bedarf an Beratungsstellen.

Viele der Obdachlosen kennen den Bus bereits und haben Vertrauen aufgebaut – diese Struktur fortzuführen, ist erklärtes Ziel des Initiators. Zudem soll es weitere Unternehmen motivieren, sich an der Initiative zu beteiligen und unternehmerische Verantwortung an der Gesellschaft zu leben und sich sozial zu engagieren.